Berichte von Aktivitäten

2026

Abbau des Krötenschutzzaunes am 28.04.2026

Der NABU Müritz hat nach 7 Wochen den Krötenschutzzaun mit Hilfe von Jugendlichen des CJD, ihrem Betreuer und zwei NABU-Mitgliedern abgebaut. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken!

 

Außerdem hat der Vorstand sich bei Herrn und Frau Sündermann für ihren engagierten Einsatz mit einem Strauß und Präsentkorb bedankt. Täglich haben sie früh am Morgen 25 Eimer mit Lurchen kontrolliert und über die Straße zu ihren Laichplätzen getragen. Insgesamt waren 2498 Lurche, die dem möglichen Tod auf der Straße oder im Kellerschacht entgangen sind. Eine tolle Leistung! Neben verschiedenen Kröten- und Froscharten waren auch einige Teichmolche und Insekten in den Eimern.

 

Artikel bei www.wir-sind-mueritzer.de 

Kleiner Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese

Am 07.04.2026 haben wir einen kleinen Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese durchgeführt.

 

Eine kleine Schar von Arbeitswilligen hat Pfähle, Draht, Spannbänder und andere Materialien von einander getrennt und geordnet. Das Hauptziel war aber das Aufrichten von Bäumen, die sich geneigt hatten. Bei schönstem Wetter hat es allen Beteiligten Spaß gemacht. 

 

Danke für den Einsatz und die Fotos von Dr. A. Lipp!

Aufstellen eines Krötenschutzzaunes am 14.03.2026

 

Vor einem Jahr hat uns eine Urlauberin auf die Situation in der Specker Straße in Waren aufmerksam gemacht. Begehungen und Gespräche erfolgten und es zog sich in die Länge, bis sich Frau A. Anders von der Stadtverwaltung der Sache annahm. Dann ging alles sehr schnell. Kostenvor-anschlag, Antrag, Genehmigung, Lieferung - alles in einer Woche. Den Montag darauf Terminabsprache und Donnerstag Beginn des Aufstellens. Mitarbeiter des Stadtbau-hofes, Teilnehmer des CJD und NABU - Mitglieder haben den Zaun dann auf-gestellt. Allen Beteiligten - aber besonders Frau Anders - herzlichen Dank!

 

Bild: So sah die Situation vor dem Zaunbau aus! In den ersten drei Tagen konnten schon über 600 Kröten, Frösche und Molche umgesetzt werden.

Arbeitseinsatz an der Feisneck zur Pflege der Orchideen- und Kuhschellenfläche

 

Am 03.03.2026 hat die Nationalpark-verwaltung zur Pflege der Flächen an der Feisneck aufgerufen. Mitarbeiter, NABU-Mitglieder und Freunde der Feisneck waren gekommen und haben aufkommenden holzigen Aufwuchs entfernt und die Beschattung der Fläche eingedämmt. Wir haben gut geschafft und uns auch am Imbiss gütlich getan.

Nistkastenkontrolle am Sonntag, den 01.03.2026

 

Der NABU RV Müritz hatte im letzten Jahr viele Nistkästen von Zimmermeister Fridolin Fischer gesponsort bekommen. Ein Großteil dieser Kästen wurde im Wals in der Nähe der Feisneck aufgehängt. Diese wurden nun gereinigt und kontrolliert. Verschiedene Meisenarten konnten nachgewiesen werden. Auch waren fast alle Kästen belegt.

 

Einweisung in den Obstbaumschnitt mit Michael Hoffmann

 

Am Samstag, den 28.02.2026 haben wir einen Einsatz auf der Streuobstwiese durchgeführt. Dabei hat uns Michael in den Obstbaumschnitt eingeführt: zu erst theoretisch, dann an Beispielen und danach konnte jeder probieren und sich Rat holen. 

Wir haben viel gelernt und es hat Spaß gemacht.

Arbeitseinsatz im Nationalpark am 10.02.2026

 

Einige NABU-Mitglieder der Fachgruppe Ornithologie haben zusammen mit Kollegen des Lebenshilfswerkes in Müritzhof Flächen für die Brut von Limikolen vorbereitet. Hinterher gab es ein leckeres Essen bei einer guten Tasse Kaffee.

 

Danke an alle Beteiligten!

2025

 

 

 

Sparkassenmitarbeiter und NABU pflanzen 30 Obstbäume auf der Streuobstwiese Schwenzin

 

 

 

 

 

 

Am 08.11.2025 haben die Mitarbeiter der Sparkasse eine Pflanzaktion auf unserer Streuobstwiese in Schwenzin durchgeführt. Über 60 Mitarbeiter mit ihren Familien waren gekommen, um die Sparkassenaktion  zu unterstützen.  

 

Der NABU - Vorstand hat die Pflanzaktion gemeinsam mit Frau Heuer von der Müritz-Sparkasse vorbereitet. Der NABU war für die Pflanzen, Pfähle, Wurzelschutz, Baumschutz, Bindematerial, Pflanzerde und Einweisung verantwortlich und die Sparkasse für die Einsatzkräfte, die Versorgung mit Getränken und Imbiss, Kinderbetreuung, den professionellen Fotografen und die Finanzen zuständig. Dafür möchten wir uns vom NABU recht herzlich vor allem bei Frau Perlik und Frau Gundlach bedanken!

 

Bei der Pflanzaktion hat uns Michael Hoffmann von der ehemaligen Gärtnerei "Primula veris" angeleitet und unterstützt. Vielen Dank auch an unser NABU-Mitglied Ralf Gretzler, der alle Bäume an den Pfählen fachgerecht fixiert hat.

 

Leider habe ich keine Fotos von der Gesamtheit der Teilnehmer und der Geschäftsleitung. Einige Fotos vom nebligen Morgen möchte ich aber anfügen.

 

Bericht bei Wir-Sind-Müritzer 

 

Video der Sparkasse von der Pflanzaktion

 

 

ESV Waren und NABU Müritz unternehmen gemeinsame Herbstwanderung 

 

Der ESV Waren, Sektion Wandern und der NABU Regionalverein Müritz haben zu einer gemeinsamen Herbstwanderung ins Hohe Holz bei Teterow eingeladen.

 

Wir wollten am 11.10.2025 gemeinsam mit Interessierten aus Waren und Umgebung zu Fuß das Hohe Holz erkunden. Das Hohe Holz ist eines der drei städtischen Wandergebiete Teterows und lädt u. a. zu einem Waldspaziergang zum sagenumwobenen Herthasee ein. Der Wald verfügt einen prachtvollen Buchenbestand. Das Saatgut der Bäume besitzt das Qualitätsprädikat „Sonderherkunft“. Das Steinkistengrab im Hohen Holz – ein Bodendenkmal - datiert auf die Jahre 3.000 bis 1.800 v. Chr.

 

Wir trafen uns um 10:00 Uhr auf dem Parkplatz am Edeka Markt Teterower Straße und haben Fahrgemeinschaften gebildet. Für die etwa 12 km lange Strecke haben sich alle mit Getränken, Leckereien und Verpflegung versorgt, da die Gaststätte am Hohen Holz wegen Straßenbauarbeiten geschlossen hatte.

 

 

Wanderleiter Herr Wolf-Dieter Milhan vom ESV hat mit seinen unterhaltsamen, humorvollen Informationen für eine interessante und abwechslungsreiche Exkursion gesorgt. Vielen Dank!

 

Leider haben der Nordkurier und "Wir sind Müritzer" die Vorankündigungen zu dieser Veranstaltung nicht veröffentlicht. Wir hätten gerne mehr Wanderer gesehen.

 

CleanUp Day in Waren 20.09.2025

 

Die Stadtverwaltung und der NABU-RV haben zum CleanUp Day 2025 aufgerufen und eingeladen. Die Stadtförster Herr Strasen und Herr Albrecht haben ein Info-Blatt erstellt, die Presse informiert und der NABU hat alle Mitglieder mit E-Mail-Adresse eingeladen. Das sind mittlerweile schon183 Mitglieder in unserem Regionalverein.

 

Es haben sich 24 Mitglieder zum Müllsammeln angemeldet. Das war mehr als die Hälfte aller Anmeldungen. Letztendlich waren etwas mehr als 40 Aktive insgesamt an beiden Standorten. Besonders erfreulich war die hohe Anzahl von jungen Leuten und die Teilnahme von Familien mit Kindern!

 

Neben dem Sammeln von über 20 Autoreifen, Flaschen, Planen, Plastikresten, Zaunresten … konnten viele Gespräche geführt, Kontakte geknüpft und gefestigt werden. Das Wetter war toll und ich glauben, dass es allen Spaß gemacht hat.

 

Danke an alle Beteiligten!

 

Frank Bauer

 

im Namen des NABU-Teams

 

 

 Ausflug zur Streuobstwiese nach Schwenzin

 

Fachpraxis Natur und Umwelt

 

Ein Bericht des Regionalen Beruflichen Bildungszentrums Müritz (Fotos RBB und Frank Bauer)

 

Im Rahmen des Unterrichtsfaches Technologie, Natur und Umwelt unternahmen die Schülerinnen und Schüler der BVJ51 am 16.09.2025 einen Unterrichtsgang zur Streuobstwiese nach Schwenzin. Gleich zu Beginn hatten wir das besondere Glück, eine Schar Kraniche zu beobachten, die über die Wiese zog. Dieses Naturerlebnis machte deutlich, wie wichtig solche Lebensräume für viele Tierarten sind. Im Anschluss erklärte uns Herr Bauer vom NABU Mecklenburg-Vorpommern, warum es Streuobstwiesen gibt und weshalb sie geschützt werden müssen.

Er berichtete, dass Streuobstwiesen eine traditionelle Form des Obstbaus sind, bei der Obstbäume locker über eine Wiese verteilt wachsen. Unter den Bäumen wird meist Wiese oder Weidewirtschaft betrieben, wodurch vielfältige Lebensräume für zahlreiche Tiere und Pflanzen entstehen. Streuobstwiesen bieten unter anderem Lebensraum und Nahrung für Insekten, Vögel, Fledermäuse und Kleinsäuger – oft sind hier auch Rehe zu sehen. Zudem tragen sie zum Erhalt alter, regionaler Obstsorten bei und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Artenvielfalt. Anschließend konnten wir selbst aktiv mithelfen: Einige von uns bauten ein Informationsschild zusammen, hoben Löcher aus und befestigten das Schild im Boden. Andere wiederum entfernten abgestorbene Bäume und bereiteten Pflanzlöcher für neue Obstbäume vor.

Durch diese praktischen Arbeiten erhielten wir einen direkten Einblick in den Naturschutz und konnten einen kleinen Beitrag zum Erhalt der Streuobstwiese leisten. Der Ausflug hat uns deutlich gemacht, wie wertvoll und schützenswert Streuobstwiesen für Natur und Umwelt sind. Vielleicht ergibt sich ja noch einmal die Gelegenheit, dort mitzuhelfen.

 

 

 

Kinderumwelttag 2025

 

Am 16.07.2025 fand der Kinderumwelttag wieder im Müritzeum statt. Die Veranstaltung rund um den Herrensee und im Garten des Müritzeums dient vor allem der Umweltbildung und der Heranführung der Kindergarten- und Grundschulkinder an die Natur.

 

Das Team der Umweltbildung hatte den Tag wieder toll vorbereitet und so kamen775 angemeldete Kinder und Erwachsene (666 Kinder + 115 Erwachsene) und unangemeldete Besucher!

 

Unser Regionalverein des NABU war mit 2 Ständen vertreten. So konnten u.a. Pflanzenbestimmungen, Rätsel, Quizz, Vogelbeobachtung mit Fernglas und Spektiv, Untersuchungen mit dem Mikroskop durchgeführt und vieles zu Insekten erfahren werden. Oft bildete sich eine Traube an unseren Ständen von Ilona Karlinski und Frank Bauer. Es war auch sehr schön, dass sich viele Kinder interessiert waren und sich bedankt haben.

 

 

Den nächsten Kinderumwelttag am 1. Juli 2026 von 9:00 – 13:00 Uhr haben wir uns jedenfalls schon in den Kalender geschrieben. Wer uns zur Seite stehen möchte, kann sich gerne bei uns melden.

 

Nordkurier Müritz-Zeitung 22.05.2025

von Carina Gös

 

Störche an der Müritz trotzen ganz clever der Trockenheit

 

Regenwürmer gehören zur ersten Nahrung der Storchenkinder. Aber wegen der Trockenheit sind die in tiefere Erdschichten gekrochen. Was heißt das für das Storchenjahr?

 

Müritzregion - Das ist zu früh! Hans-Dieter Graf mag Störche, aber keine Spekulationen. Geht es mit Blick auf die aktuelle Trockenheit in der Natur um die Jungtiere in den Horsten der Region, dann weiß er um den Speisezettel der Langbeine, und „dass der aktuell einfach verändert wird“. „Die Tiere passen sich an, auch wenn das jetzt nicht optimal ist mit dem Nahrungsangebot und den Regenwürmern. Statt der Würmer weichen sie dann auf kleine Schlangen und was es sonst noch zu packen gibt aus“, nennt der Warener ein Beispiel.

Apropos Waren: Dort soll es laut Graf endlich ein Storchenpaar geben. Wo, das wolle er allerdings zum Schutz der Tiere nicht verraten. Wie sich die Brut entwickeln wird, das könne man ohnehin erst ab Juli sagen. Dann fliegt quasi auch Hans-Dieter Graf aus, um in die Kinderstuben der Störche im Altkreis Waren zu schauen und mit den Leuten über diese Vögel zu reden.

„Das Interesse der Menschen an den Störchen ist immer größer geworden. Sie freuen sich, wenn die Tiere ankommen und warten mit den Störchen auf den Nachwuchs. Manche rufen mich auch an“, erzählt Hans-Dieter Graf. Das sei auch eine Quelle für seine Daten und Zahlen zur Entwicklung der Störche in unseren Breiten. Inzwischen kenne er Tod und Teufel, wie man so schön sage.„Ohne Anwohner geht gar nichts“ dankt er auf diesem Wege.

Dass sich die Tiere zu helfen wissen, eine eigene Lösung haben und jedes Jahr das Beste tun, um die Brut aufzuziehen und ihre Art zu erhalten, das sei Natur. Natürlich mag es für Außenstehende tragisch sein, wenn mal ein Küken aus dem Nest geworfen wird - von den eigenen Eltern. Doch es laufe alles nach einem Plan der Natur. Die Tierwelt sei der Welt der Menschen in einigen Punkten ziemlich ähnlich.

Der Storchen-Graf ist mit seinen 81 Lenzen nach eigenem Bekunden seit 58 Jahren in Sachen Störche unterwegs – und auch immer mal wieder in anderen Regionen anzutreffen. Natürlich, um sich mit seiner Leidenschaft, den Störchen, zu beschäftigen, gern auch mit der Kamera im Gepäck. Nicht nur in Lansen, Deven oder Grabowhöfe, sondern auch in Malchin oder der Region Teterow schaut er sich um. „Das ist immer wieder faszinierend, was ich dort zu sehen bekomme. Ganz nah an den Horst zu kommen und einen Blick hineinwerfen zu können, ist immer wieder toll. Und auch die Freundlichkeit der Menschen, die die Leidenschaft zu diesen Tieren teilen, ist beeindruckend!“

Das vergangene war ein gutes Storchenjahr, blickt Graf noch einmal zurück. 2024 hatte er im Altkreis Waren 27 Horstpaare gezählt, von denen 19 mit Erfolg brüteten und insgesamt 52 Jungstörche großzogen. Folglich mussten die Storcheneltern häufiger auf Nahrungssuche gehen. Und da es seinerzeit recht feucht war zu Jahresbeginn, sei der Speisezettel wohl reichhaltiger gewesen als in diesem Jahr.

Kräuterwanderung mit Ilona

 

Am Sonntag, dem 06. April 2025, trafen sich interessierte Naturfreunde zu einer Kräuterwanderung im Peene-Durchbruchstal. Ilona Karlinski aus unserer NABU-Gruppe führte und erläuterte viele interessante Pflanzen und andere Themen, z.B. die Endmoräne der Eiszeit. Sie erklärte die Heilwirkung von Löwenzahn mit Kostprobe, Scharbockskraut hat doppelt so viel Vitamin C wie Kopfsalat, Birkensaft und Birkenblätter sind entzündungshemmend. Und dann noch der Brennnesseltee, gut gegen Rheuma.

Beeindruckend waren auch die vielen Frühblüher am Wegesrand, Buschwindröschen, Veilchen, Wiesensterne und viele mehr.

 

Es war eine gelungene Wanderung! Danke Ilona!

Günter Raschpichler

 

 

Kräuterwanderung 2

 

Aufgrund der vielen Anfragen hat Ilona eine 2. Führung angeboten. Diese fand am Sonntag, den 27.04.2025 statt. Es waren wieder über 20 Teilnehmer. 

 

Die Vegetation hat sich in der Zeit zwischen den Führungen stark verändert. Ilona berichtete über die Pflanzen, deren Verwendung in der Küche für eine gesunde Ernährung und deren Heilwirkung. Ihre Begeisterung sprang auf die Teilnehmer über und jeder konnte etwas für sich lernen.

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